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Der Oberharz ist Zielpunkt vieler Motorradfreunde aus ganz Europa. Seine kurvenreichen Berg- und Höhenstraßen versprechen allen Zweirad Enthusiasten ein schönes Wochenende. Das ist kein Traum. Das gibt es wirklich im Oberharz.
Leider endet der schöne Ausflug in den Harz allzu oft in den umliegenden Krankenhäusern oder in der Universitätsklinik in Göttingen. Der Rettungsflug dorthin ist erst einmal kostenfrei. Gut, von dem Flug bekommt der verletzte Insasse nicht viel mit.
Als Oberharzer weiß man, dass man an Wochenenden im Winter eben nicht in den Oberharz fährt und im Sommer, die Zeit nach 14.00 h, lieber in seinem Garten bleibt oder wandert. Insbesondere im Huttal hört man die Maschinen wie Bienen heran und in Richtung Clausthal oder Dammhaus weiter sausen. Schon auf dem Rückweg von der Wanderung hört man die Signalhörner der Polizei oder der Rettungswagen.
Gemessen an der hohen Zahl der Motorradfreunde, die in den Harz kommen, sind die Verletzten und Toten fast verschwindend gering. Rein statistisch gesehen natürlich. Ganz zu verhindern sind sie wohl nicht, auch nicht durch noch so viele Radarfallen oder Vollkontrollen der Polizei. Aber eines ist sicher wie das Amen in der Kirche, während der Kontrollzeit finden dort jedenfalls keine Unfälle statt.
Manche Kommentare in Motorradforen lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Tatsächlich kommen einige wenige in den Harz, um dort ihren Schutzengel zu testen. Viele werden dabei schwer verletzt oder getötet. Dann haben sie den Test fast oder tatsächlich gewonnen und der Engel hat verloren. Wir haben dazu eine Auswertung der uns mitgeteilten Unfälle im Oberharz erstellt. Die Ergebnisse sind eindeutig.
Wir hoffen, dass unsere Seite viel aufgerufen wird und sich herumspricht. Und wir hoffen dann auf Einsicht in den noch nicht mit Adrenalin verseuchten Köpfen.
Wir wünschen allen Motorradfreunden einen sicheren Einstieg 2012 und allzeit gute Fahrt mit ihrem Bike.
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